Besuch des Papstes Benedikt XVI. in der Tschechischen Republik - Praha - Brno - Stará BoleslavBesuch des Papstes Benedikt XVI. in der Tschechischen Republik - Praha - Brno - Stará Boleslav

Hauptmenu:

 

Hauptmenu:



St. Wenzelsstadt

St. Wenzelsstadt

Nur wenige Orte in Böhmen sind so bedeutend im Zusammenhang mit den Anfängen des Tschechischen Staat und mit der Tradition des christlichen Glaubens und Kultur, als Stará Boleslav – geistliches Zentrum Böhmens. Aus der Opfer des Fürsten Wenzels hier entsprang die politische Kraft des Tschechischen Volkes und tausend Jahre der nationalgeschichte verband Stará Boleslav mit den grössten tschechischen Personalitäten und christlichen heiligen. Boleslav verliebte der Landesvater Karl IV., grosser Verehrer von hl. Wenzel. In Boleslav zelebrierte Eucharistie der Erzbischof Ernst von Pardubice. Hier verweilte der Kronikar Kosmas und jesuitische Historiker, Verteidiger der tschechischen Sprache Bohuslav Balbín. Boleslav bauten, schützen und verehren die Herrscher von den Habsburger, zu Boleslav aufschauen die tschechischen Patriote, nach Stará Boleslav kommen bei der Gelegenheit der Nationalwallfahrt zum Hl. Wenzel auch heute tausende Pilger, zusammen mit den Vertreter von Kirche und Staat.

Märtyrtum des Fürsten Wenzels in Stará Boleslav beschreiben die Kristian- und Gumpoldlegende, davon erzählt der Kaiser Karl IV. und diese junge Zeit der Geschichte des tschechischen Staates ist eine grosse Herausforderung auch für die heutigen Historiker. Häufigst wird erzählt, wie der Fürst Wenzel kam zu Besuch zu seinem Bruder Boleslav und trotz der Warnung seiner Freunden dort übernachtete und am Montag Früh am 28. September 929 oder 935 ist auf dem Weg zum Morgengottesdienst von Boleslav und seinen Leuten bei der Pforte der Kirche St. Cosmas und Damian ermordert. Die Legende überlieferte für uns durch die Jahrhunderte eine Reihe von denkwürdigen Einzelheiten, inklusive der Ring aus der Tür von der Kirche St. Cosmas und Damian, den heute die Pforte von st. Wenzelskapelle in St.-Veitsdom auf der Prageren Burg trägt. Sie beschreibt auch die Überführung von den Relikvien des Fürsten Wenzels aus dem ersten Grab in Stará Boleslav in die damalige St.-Veitsrotunde und dazu gebundene Anfänge der Verehrung des Fürstes als den heiligen Patron der Böhmischen Landes, Ursprung der wichtigsten geistlichen und staatlichen Tradition des tschechischen Volkes.


Historisches Zentrum von Stará Boleslav

Grosser Verehrer von Fürst Wenzel, Kaiser Karl IV., der in diesem Gebiet oft auf den Jagden verweilte, liess die Stadt Stará Boleslav mit einem neuen Steinmauer vermauern und zwei Eintrittstoren baute, von denen eine erhalten blieb. Viel ältere Tore, die in Stará Boleslav schon im 10. Jahrhundert Boleslav I. baute, nach der römischer Weise "aus dem Stein und Kalk", erwähnt der Chronist Kosmas. Die Historiker beglaubigten die Wahrhaftigkeit dieser Information durch die archäologische Untersuchung, die in Stará Boleslav im Jahre 1992 verlief und die Fundamente von diesem Mauerwerk im Dechaneigarten entdeckte.

Nicht weit vom Stadttor, neben der St.-Wenzelsbasilika, gibt es die interessanten barocken Kanonikerhäuser aus den Jahren 1733-1770 und die Dechanei, die von Filip Spannbrucker im Jahren 1710-1712 gebaut wurde.

Auch auf dem Stadtplatz gibt es eine Reihe von den bemerkenswerten Häuser. Jesuitenresidenz wurde am Ende des 17. Jahrhunderts gebaut und das kaiserliche Einkehrgasthaus "Slovanský dvùr" öffnete seine Pforten für die Pilger schon im 1678. Ehemalige Propstei aus den Jahren 1728-1734 und die Kapelle des sel. Podiven aus 1738 neben der Marienkirche wurden nach dem Projekt von Dientzenhofer gebaut.

Mit den Josefinischen Reformen verbreitete sich die Stadt und bekam eine ständige Militärgarnison. Im Jahre 1874 wurde bei Stará Boleslav eine wichtige Eisenbahnstrecke Richtung Dìèín gebaut und im Jahre 1898 erhielt Stará Boleslav den Titel der Stadt. Ihr neues Rathaus wurde feierlich im Jahre 1911 im Beisein von erzherzoglichen, später kaiserlichen Paar Karl von Habsburg und Zita von Bourbon-Parma geöffnet. Die Lokaltradition symbolisiert die in der Mitte der Platz stehende Fürst-Wenzel-Statue von Stanislav Sucharda.


Brandýs nad Labem – Stará Boleslav

Diese heutige "Stadt von zwei Städte" mit dem längsten Namen in der Tschechischen Republik, entstand bei der Verbindung von zweierlei bedeutenden historischen Städte im Jahre 1960. Heute liegt die Stadt an den beiden Ufer von Elbe, umgeben von Auenwälder und stehenden Gewässer von den veschwindenen Armen von Elbe. Weder die Jahre, noch die Zusammenlegung nahm nichts von ihrer Bedeutung weg und die Stadt bleibt ein natürliches Zentrum des Mittelelbegebiet.

Schloss Brandýs nad Labem – Sitz der Kaiser und Könige – gehört zu den bedeutendsten rennaisancen Sehenswürdigkeiten Tschechiens. Er war Sommer- und Jagdschloss der Herrscher gewesen und ist mit dem Hauptstrom der tschechischen Geschichte fest verbunden. Während vier Jahrhunderte verweilten hier alle Kaiser und Könige der Habsburger Familie und der letzte Besitzer wurde bis 1918 der letzte Herrscher der Österreichisch-Ungarischen Kaisertum und der Böhmische König, der sel. Karl I.

Kontakte: www.staraboleslav.com und www.brandysko.cz.




© Èeská biskupská konference | © Design, CMS Navi4D: WebDesignum.cz 2009 |