Besuch des Papstes Benedikt XVI. in der Tschechischen Republik - Praha - Brno - Stará BoleslavBesuch des Papstes Benedikt XVI. in der Tschechischen Republik - Praha - Brno - Stará Boleslav

Hauptmenu:

 

Hauptmenu:



Bistum Brno

Bistum Brno

Gründung des Bistums Brno (Brünn) ist mit den Kirchenreformen von Kaiserin Maria Theresia und ihrem Sohn Joseph II., die in den 70. Jahren 18. Jahrhundert in das Leben der Kirche in der Monarchie der Habsburger eingriffen, verbunden.

Auf Veranlassung der Kaiserin Maria Theresia und auf Grund der Bulle vom Papst Pius VI. wurde das Bistum Olomouc (Olmütz) zum Erzbistum erhöht und im Westsüden Mährens wurde so eine neue Diözese mit dem Sitz in Brno gegründet. Es geschah am 5. Dezember 1777.

Der Erste Bischof von Brno wurde Graf Matyáš František Chorinský von Ledská, bisheriger Propst der Brünner Kapitel und Weihbischof in Olomouc bekennt. Diözese Brno hatte in der ersten Phase 151 Pfarreien in 18 Dekanaten. Am Anfang des 3. Jahrtausend hatte schon 452 Pfarreien, was der höchste Zahl in allen Diözesen in der tschechischen und mährischen Kirchenprovinz ist.

Gegenwärtig ist der Diözesanbischof in Brno, in der historischen Reihe 13., Msgre. ThLic. Vojtěch Cikrle (*1946), dessen der Hl. Vater Johannes Paul II. im Februar 1990 nominierte und beendete so die 18-jährige Sedisvakanz.

Neun Jahre später nominierte Papst Johannes Paul II. als Weihbischof in Brno Msgre. ThDr. Petr Esterka (*1935), der seit mehr als 50 Jahre in Vereinigten Staaten lebt und betraute ihm mit der Seelsorge um die Landesleute im Ausland.


Statistische Angaben

Die Diözese ausbreitet sich auf der Flache 10 597 km2. Auf ihrem Gebiet leben 1 354 361 Einwohner, davon 533 250 Personen bekennt sich zur Katholischen Kirche (d.h. 39,4 %). (Angaben aus der Volkszählung im 2001).

Für die 450 Pfarreien sorgen sich 367 Priester, davon 90 Ordenspriester. Zum Zahl von 608 Kirchen, 531 Kapellen und 220 kleinen Kapellen kommen nach 1990 noch 11 neuen Kirchen und 20 neuen Kapellen hinzu.

Im Gebiet der Diözese Brno findet sich 61 Walfahrtsorten, von denen 33 sind der Jungfrau Maria eingeweiht. Zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten gehören Brno-Tuřany, Hluboké Mašůvky, Kostelní Vydří, Křtiny u Brna, Přibyslavice, Sloup v Moravském krasu, Vranov u Brna, Zelená hora u Žďáru na Sázavou und Žarošice.

Diözese Brno hat zwei Kapitel. Das königliche Kapitel St. Peter und Paul in Brno wurde am 7. März 1296 gegründet. Wichtiges Kollegiatkapitel St. Wenzel in Mikulov wurde am 22. August 1625 gegründet. In Hradiště hory sv. Hippolyta bei Znojmo (Znaim) wurde im 1214 eine Propstei gegründet, die bis heute der Ritterorden der Kreuzherren mit dem roten Stern bewirschaften.

Nach 1990 erneuerten in der Diözese Brno 11 Kirchenschulen mit dem Sitz in Brno, Jihlava Třebíč und Žďár nad Sázavou die Tätigkeit. Wichtige Rolle in der Ausbildung spielt auch ein Katechetisches Zentrum, dessen katechetischen Kurse und später Theologischer Kurs und Kurs Katecheta in den Jahren 1990-2004 3000 teilnehmer absolvierten. Die Kurse für die Ausbildung der Pastoralreferenten in der Pfarreien und den Akolyten organisiert vom 2002 ein Pastoralzentrum, das auch andere Formen der Ausbildung für die breiteste Schichten der Christen vorbereitet.

Aus Brno funkt auch vom 1995 die Christliche Radiostation Radio Proglas, einzige Radiostation dieser Art in der Tschechischen Republik. Während der Zeit ihrer Existenz redete schon hunderttausende hörer an.

In der Diözese Brno wirkt 16 Männer- und 24 Frauenorden und Kongragationen. Der ältester Männerorden sind die Benediktiner, die im 1998 950 jahre von ihrem einkommen in Rajhrad, bzw. nach Mähren feierten. Älteste Frauenregel sind die Zisterzienserinnen, deren Kloster Porta Coeli in Předklášteří bei Tišnov schon im Jahre 1233 von Königin Konstancia, Mutter der hl. Agnes von Böhmen, gegründet wurde.


Wappen des Bistums Brno

Von Anfang des Bistums in Brno an wurde als Wappen ein viertelteilter Schild benutzt. Zwei Felder erinnerten an die Fundatorin des Bistums, Kaiserin Maria Theresia, zwei waren die Variante von Wappen der olmützer Diözese, daraus die Diözese Brno ausgegliedert wurde.

Die Unterbrechung in der Benützung von originellen Wappen und die offensichtliche verbindung an die Monarchie der Habsburger führen den Bischof Karel Skoupý dazu, dass im Jahre 1946 als Wappen des Bistums Brünn der schwarze Schild mit goldenen aufrichteten Schlüssel unterlegten mit dem aufrichteten Schwert mit rotem Stichblatt und Schild einführte. So gewähltes Wappen geht dem Patrozinium der Kathedrale aus.


Die Flagge der Diözese Brno

Autor der Diözesenflagge, die der Bischof Vojtěch Cikrle bem Diözesanjugendtreffen am 8. April 2006 segnete, ist Zdeněk Velebný aus Ústí nad Orlicí. Die Flagge ist ein Symbol, das die Zusammengehörigkeit ausdrückt, ist ein Element, das vereint und signalisiert, das der Umgebung zeigt, wohin die Träger gehören. Benützt ist bei den Kirchlichen, Diözesan- und Pfarrfeierlichkeiten.

Beschreibung der Flagge: Im blauen mittleren Streif, der die Marianische Tradition betont, sind die Symbole der Diözese Brno, die aus dem Patrozinium der Kathedrale ausgehen - der goldene aufrichtete Schlüssel unterlegt mit dem aufrichteten Schwert mit rotem Stichblatt. Die farbige aussenstreiffe zeigen die Lage der Diözese und ihren Zentrum: rot und gelb sind die Farben Mährens, rot und weiss sind die Farben der mährischen Metropole - Brno. Der Blatt ist horizontal geteilt im Verhältnis 2:1:1:9:1:1:2.

Kontakt:
Biskupství brněnské
Petrov 8
CZ-60143 Brno
www.biskupstvi.cz



Zum Herunterladen:vlajka_Brno-1.jpg, 32 kB

Biskupství brněnské

Biskupství brněnské
Brno

Autor: Bouška, archiv Snip&Co.

 

© Česká biskupská konference | © Design, CMS Navi4D: WebDesignum.cz 2009 |